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Wir können auch 0:0

Markus Gisdol hat es in der Pressekonferenz nach dem Spiel wohl richtig auf den Punkt gebracht.

[quote text_size=“medium“ author=“Markus Gisdol“ author_title=“Trainer TSG 1899 Hoffenheim“]

Die eigentliche Sensation ist das 0:0

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Wir haben in dieser Saison ja schon bewiesen, dass wir viele Dinge können. Ein 0:0 war wohl für den für den 32ten Spieltag eingeplant. Nicht das die Mannschaften (für Frankfurt gilt dies nur für  Halbzeit 1) keine Tore erzielen wollten oder keine Möglichkeiten hatten. Allein die erste Halbzeit hätte auch gut und gerne mit einem 3:3 enden können, doch der Ball wollte einfach nicht ins Netz.

Zu Beginn des Spiel bekam die TSG keinen vollständigen Zugriff auf die Eintracht. Immer wieder rollte der Ball durch den Strafraum vor Jens Grahl und eigentlich war es nur dem Unvermögen Frankfurter zu verdanken, dass der Ball nicht ins Tor ging. Auf der anderen Seiten hatten Modeste, Volland, Süle und Rudy durchaus gute Gelegenheiten für einen Treffer.

Ganz anders verlief dann die zweite Halbzeit. Die Eintracht hatte nicht einen Torschuß und verbrachte maximal 10 Minuten in der Hälfte der TSG. Auffallend war lediglich die etwas härter Gangart in den Zweikämpfen. Hier taten sich vor allen gute Bekannte der TSG hervor. Schröck und Joselu waren mit den gelben Karten am Ende noch gut bedient.

Die TSG hatte in der zweiten Hälfte das Spiel komplett in der Hand und erspielte sich eine gute Chance nach der anderen, doch Modeste hatte gestern nicht wirklich einen guten Tag und dem für Herdling eingewechselten Gyau merkte man die fehlende Abstimmung und Bindung zum Rest der Mannschaft noch ein wenig an.

Als sich das Stadion vielleicht sogar schon mit dem ersten 0:0 der TSG in dieser Saison abgefunden hatte, legte der Frankfurter Keeper Trapp dann doch noch Modeste im Strafraum und Roberto Firmino hatte die Chance den Nachmittag für die TSG erfolgreich zu beenden.

Leider bügelte Kevin Trapp seinen Fehler wieder aus und parierte den Elfmeter.

Kurz vor Schluß erreichte dann das Duell Zambrano gegen Modeste seinen unrühmlichen Höhepunkt. Der Frankfurter setzt im Luftduell den Ellenbogen unfair gegen Anthony ein und am Boden tritt er auch noch auf ihn drauf. Reflexartig tritt Modeste nach (was natürlich nicht passieren darf!) und so blieb dem Schiedsrichter keine andere Möglichkeit als den untröstlichen Modeste in die Kabine zu schicken.

Die letzten 5 Minuten waren dann ein Musterbeispiel für „Wir sind mit dem Punkt zufrieden!“ und so wurde pünktlich nach 90 Minuten abgepfiffen.

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Marco Ripanti
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