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„Verteidigen ist einfacher als Angreifen“ – Alfred Schreuder erklärt Hoffenheimer Heimschwäche

Nach zehn gespielten Heimspielen hat verzeichnet die TSG Hoffenheim in dieser Saison gerade einmal vier Siege in der PreZero Arena. Damit stehen die Kraichgauer in der Heimtabelle derzeit auf dem 13. Platz. In einem Interview mit dem kicker sprach TSG-Trainer Alfred Schreuder nun darüber, warum sich seine Mannschaft daheim so schwertut.

„Wir wussten, dass Bremen in engeren Räumen auch Probleme hat, dieses Problem haben wir auch in Heimspielen“, verriet der Niederländer angesprochen auf den 3:0-Auswärtserfolg bei Werder Bremen. So helfe es seiner Mannschaft, wenn sie nicht das Spiel machen muss. Schreuder führte aus: „Verteidigen ist einfacher als Angreifen.“

Alfred Schreuder: „Wenn die Leuten Ahnung haben von Fußball, wissen sie, warum das dieses Jahr etwas schwieriger ist in Heimspielen“

Zudem betonte er, dass „viele Mannschaften daheim Probleme“ haben. „Nur die Bayern vielleicht nicht.“ Ein Spieler, der dabei helfen soll, dass die PreZero Arena künftig wieder zur Festung wird ist dabei Neuzugang Munas Dabbur. Der israelische Stürmer kam im Winter für zwölf Millionen Euro vom FC Sevilla und ist damit neuer Rekordtransfer.

„Wir müssen das trainieren und weiterentwickeln. Deswegen haben wir auch Munas Dabbur geholt, einen Spieler, der in engen Räumen spielen kann“, betonte Schreuder und führte aus: „Wenn die Leuten Ahnung haben von Fußball und das verstehen, wissen sie auch, warum das dieses Jahr etwas schwieriger ist in Heimspielen.“

Dass sich die Mannschaft dabei nicht auf dem gleichen spielerischen Niveau befindet, wie noch unter Julian Nagelsmann überrascht den 47-Jährigen angesichts des großen Umbruchs im vergangenen Sommer nicht: „Wenn man als Hoffenheim für 130 Millionen Euro Spieler verkauft und für 40 Millionen einkauft, braucht es einfach wieder Zeit, um diese neuen Spieler zu entwickeln.“

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TSG Hoffenheim: Alfred Schreuder „zufrieden mit der Entwicklung meiner Mannschaft“

„Da ist es einfacher, auswärts zu spielen, weil da die Erwartungen nicht so hoch sind“, so Schreuder weiter. Seine Aufgabe sei es deshalb, das Team neu aufzubauen. Vor allem von den Neuzugängen verspricht er sich dabei Entwicklungssprünge: „Die Spieler, die wir geholt haben, haben noch viel Luft nach oben.“

Trotz der Beschwerden einiger Fans über den Spielstil seines Teams ist der Trainer derzeit jedoch „zufrieden mit der Entwicklung meiner Mannschaft“. So müsse man immer die Relationen im Auge behalten.  Schreuder bekräftigte: „Wir sind Hoffenheim und kein Spitzenklub in der Bundesliga. Sonst würden wir nicht so viele Spieler verkaufen“

Ob die Hoffenheimer es schaffe, ihre Heimschwäche zu überwinden, können sie am Samstag (15:30 Uhr) zeigen. Dann empfangen sie Bayer 04 Leverkusen in Sinsheim. Bei dem Aufeinandertreffen mit den ehemaligen TSG-Spielern Nadiem Amiri und Kerem Demirbay könnte „Hoffe“ der offensive Spielstil der Werkself entgegenkommen.

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Louis ist seit August 2019 Teil von Hoffenews und als Chefredakteur für die redaktionellen Inhalte von hoffenews.de sowie den Social-Media-Auftritt zuständig. Als Werkstudent schreibt er zudem für das Onlineportal Goal.com (Teil von DAZN) und begleitet als Blinden- und Fanradioreporter die Spiele des SV Sandhausen.

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Louis Loeser
Louis ist seit August 2019 Teil von Hoffenews und als Chefredakteur für die redaktionellen Inhalte von hoffenews.de sowie den Social-Media-Auftritt zuständig. Als Werkstudent schreibt er zudem für das Onlineportal Goal.com (Teil von DAZN) und begleitet als Blinden- und Fanradioreporter die Spiele des SV Sandhausen.

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