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U19-Talent Noah Botic spricht über Ziele mit der TSG Hoffenheim: „Kannst dir kein großes Ego erlauben“

Im vergangenen Sommer wechselte Noah Botic vom australischen Zweitligisten Rockdale City Suns zur TSG Hoffenheim und ist seitdem Teil der U19 von Trainer Marcel Rapp. In einem Interview mit The World Game sprach der Mittelstürmer über sein erstes Jahr im Kraichgau und seine Ziele bei der TSG.

Aufgrund der Coronakrise befindet sich Botic zurzeit in Sidney, wo er mit Experten der australischen Nationalmannschaft an seiner Fitness arbeitet. Bei der TSG plagten den U17-Nationalspieler zuletzt Verletzungssorgen. Bald sollte er jedoch wieder fit sein. Botic hofft deshalb möglichst bald nach Deutschland zurückkehren zu können. Er betonte: „Ich freue mich darauf, wieder dabei zu sein, wenn der Verein uns grünes Licht gibt, wieder ins Training einzusteigen.“

Noah Botic über Vorbild Mark Viduka: „War dem Gegner immer einen Schritt voraus“

In Hoffenheim versuchte man Botic bisher vor allem an die höhere Physis zu gewöhnen. „Die Trainer haben mich darin geschult, meinen Körper viel mehr einzusetzen, wenn es darum geht, Bälle zu kontrollieren, die von Abstößen oder langen Pässen kommen“, verriet der Angreifer.

Als Vorbild dient für den Halb-Kroaten dabei der 43-malige australische Nationalspieler und ehemalige Newcastle-Stürmer Mark Viduka. Botic erklärte: „Sie bringen mich dazu, mich besser durchzusetzen und Verteidiger aussteigen zu lassen – indem ich meine Körperlichkeit mehr benutze, wie es Mark Viduka früher getan hat.“

„Viduka war einfach außergewöhnlich – er war nicht der Schnellste, aber die Art und Weise, wie er seine Größe und seine Technik einsetzte, um sich gegen Verteidiger durchzusetzen, war so effektiv“, fügte Botic hinzu: „Er war so schlau und dem Gegner immer einen Schritt voraus.“

Botic will sich in Hoffenheim beweisen: „Menschen in Deutschland sehen Australien nicht als Fußballland“

Vor seinem Wechsel nach Hoffenheim hatten gleich mehrere europäische Top-Klubs ein Auge auf den Socceroo geworfen. So absolvierte er unter anderem ein Probetraining bei Manchester United. Bei seiner Entscheidung für die TSG war vor allem die gute Talentförderung ausschlaggebend: „Diese Entwicklungsseite ist einer der Hauptgründe, warum ich mich ihnen angeschlossen habe. Ich denke, dass der Stil, den sie spielen, gut zu mir passt.“

Trotz der Vorschusslorbeeren muss sich Botic seinen Status in Nordbaden jedoch hart erarbeiten. „Die Menschen in Deutschland sehen Australien nicht als Fußballland. Man muss ihren Respekt gewinnen und sich beweisen“, sagte der Offensivmann und betonte: „Du kannst es dir nicht leisten, ein großes Ego zu haben und musst die Liebe mit allen teilen.“

In der laufenden Saison kam Botic als jüngerer Jahrgang für die U19 der TSG in acht von 20 möglichen Bundesliga-Spielen zum Einsatz und erzielte dabei drei Tore. Ein erstes Ausrufezeichen setzte der Rechtsfuß bei der U17-WM im vergangenen Oktober, als er mit der australischen Auswahl ins Achtelfinale einzog und dabei im Schnitt pro Spiel einen Treffer beisteuerte.

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Louis ist seit August 2019 Teil von Hoffenews und als Redakteur für die redaktionellen Inhalte von hoffenews.de sowie den Social-Media-Auftritt zuständig. Neben seinem Studium schreibt er für die Onlineportale Goal und Spox. Zudem begleitet Louis als Blinden- und Fanradioreporter ehrenamtlich die Spiele des SV Sandhausen.

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Louis Loeser
Louis ist seit August 2019 Teil von Hoffenews und als Redakteur für die redaktionellen Inhalte von hoffenews.de sowie den Social-Media-Auftritt zuständig. Neben seinem Studium schreibt er für die Onlineportale Goal und Spox. Zudem begleitet Louis als Blinden- und Fanradioreporter ehrenamtlich die Spiele des SV Sandhausen.

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