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TSG Hoffenheim: Saisonauftakt vor Zuschauern – Auch zu Hause?

Am gestrigen Tage machte die Meldung die Runde, dass nun auch Hoffenheims Pokalgegner – der Chemnitzer FC – vor Zuschauern spielen wird. Warum gerade jeder Verein verschiedene Besucher-Zahlen herausgibt, wie es aktuell bei der TSG aussieht und wie viele Personen Stand jetzt in die PreZero-Arena dürften, haben wir aufgeklärt.

Die Regelungen bezüglich der Teilzulassung von Besuchern im Stadion sorgen für viel Verwirrung. Denn für eine Veranstaltung wie ein Bundesliga-Spiel gilt die Corona-Verordnung des etwaigen Bundeslandes, was eine einheitliche Lösung für DFL erschwert. Daher spielt es bei der Besucher-Zulassung erstmal keine Rolle, wie groß die Kapazität eines Stadions ist, oder in welcher Liga ein Verein spielt.

Saisonauftakt vor Fans

Ein gutes Beispiel dafür ist der Regionalligist Chemnitz, welcher für die TSG am 13.September den ersten Pflichtspiel-Gegner der kommenden Saison ausmachen wird. Die beiden Mannschaften treffen hierbei in der ersten Runde des DfB-Pokals aufeinander. Am gestrigen Tage erhielt der CFC die Bestätigung, fortan alle Spiele während der Corona-Krise vor 4600 Fans austragen zu dürfen. Klar ist dabei, dass Gästefans bis zum Ende des Jahres kein Einlass erhalten sollen. Darauf einigte man sich bei der DFL schon vor einigen Wochen.

Und auch der Gegner am ersten Bundesliga-Spieltag (19. September) – der 1. FC Köln – gab im radiokoeln über FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle zu verstehen, dass man alle „Optionen im vertraulichen Dialog mit der Politik und den zuständigen Behörden“ prüfe. Aktuell wären in Nord-Rhein-Westfalen bis zu 300 Besuchern im Stadion möglich.

Aktueller Stand in Sinsheim

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Hoffeheim selbst hält sich noch mit konkreten Aussagen über Zuschauer in der PreZero-Arena zurück. Auf Hoffenews-Nachfrage bestätigte die TSG weiterhin in Gesprächen mit zuständigen Behörden zu sein und dabei auch schon konkrete Konzepte eingereicht zu haben. Aktuell wären durch die Corona-Verordnung aus Baden-Württemberg bis zu 500 Personen im Stadion zulässig. Wie diese Kapazität auf Fans, Journalisten und Fotografen aufgeteilt wird und ob der potentielle Ticket-Erwerb dann – wie bei anderen Vereinen – per Losverfahren strukturiert wird, ist noch nicht geklärt.

Bei der DFL-Mitgliederversammlung am heutigen Tag einigten sich die Profi-Vereine darauf, dass man die – durch verschiedene Regelungen aufkommenden – Ungleichheiten hinnehmen würde, um in Gegenzug wieder vor Fans spielen zu können. Wie markant sich die Auswirkungen der verschiedenen Regularien hinsichtlich wirtschaftlicher sowie Unterstützungs-technischer Vorteile später äußern, bleibt abzuwarten.

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Jakob ist seit Oktober 2019 Teil von Hoffenews und als Redakteur für die redaktionellen Inhalte von hoffenews.de sowie den Social-Media-Auftritt zuständig. Zudem ist er als freier Mitarbeiter der Sportredaktion der Rhein-Neckar-Zeitung tätig und begleitet als Blinden- und Fanradioreporter die Spiele des SV Sandhausen. Wer tagtäglich seine semi-lustigen Wortspiele und Einfälle verfolgen will, findet ihn auf Twitter unter @deruebeltaeter.

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Jakob Uebel
Jakob ist seit Oktober 2019 Teil von Hoffenews und als Redakteur für die redaktionellen Inhalte von hoffenews.de sowie den Social-Media-Auftritt zuständig. Zudem ist er als freier Mitarbeiter der Sportredaktion der Rhein-Neckar-Zeitung tätig und begleitet als Blinden- und Fanradioreporter die Spiele des SV Sandhausen. Wer tagtäglich seine semi-lustigen Wortspiele und Einfälle verfolgen will, findet ihn auf Twitter unter @deruebeltaeter.

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