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Sebastian Rudy und TSG in Gesprächen über Verbleib

TSG-Rekordspieler Sebastian Rudy kann sich laut eigenen Aussagen einen langfristigen Verbleib bei der TSG durchaus vorstellen. Der 29-Jährige ist noch biszum Saisonende von Ligarivale Schalke 04 ausgeliehen. Bei den Knappen besitzt er einen Vertrag bis 2022, konnte jedoch nie den hohen Erwartungen der Königsblau gerecht werden.

In Hoffenheim hat sich der 29-fache Nationalspieler hingegen wieder als solider Stammspieler etabliert und kam in der Bundesliga bisher in 22 von 23 möglichen Spielen zum Einsatz (alle Startelf), nur bei der 1:3 Niederlage gegen RB Leipzig fehlte er aufgrund einer Gelbsperre.

Rückkehr zur TSG nicht einzige Option

Die TSG besitzt für Rudy zwar eine Kaufoption in Höhe von sechs Millionen Euro, also eine halbe Millionen Euro unter seinem aktuellen Marktwert (laut Transfermarkt.de), jedoch ermöglicht ihm eine Ausstiegsklausel auch andere Optionen im Sommer, so berichtet jedenfalls der kicker. Jene Klausel soll ihm auch einen Wechsel zu anderen Vereinen ermöglichen. Dabei sollen Interessentenaus England und Italien kommen. Laut eigenen Aussagen ist ein Verbleib bei der TSG jedoch Rudys bevorzugte Option, erste Gespräche soll es auch schon gegeben haben. Hierzu äußerte sich der Confed Cup-Sieger von 2017 in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen wie folgt: „Wir sind im Austausch. Jeder weiß, dass ich mir gut vorstellen könnte, hier weiterzuspielen“.

Zumindest über eine Alternative müssen sich die Hoffe-Fans wohl keine Sorgen machen: Eine Rückkehr zu Königsblau wird es aller Voraussicht nach nicht geben. Spätestens nach Rudys öffentlicher Kritik in Richtung Schalker Vereinsführung sollten die Fronten zu verhärtet sein. So sagte Rudy im Januar gegenüber t-online.de: „Mir kam es definitiv so vor, als sei ich in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden. Auch wenn ich die Fehler immer erst bei mir selbst suche und sicher welche gemacht habe – da hat Schalke es verpasst, mich als Spieler zu schützen.“

Hoffe-Verbleib im Sommer wahrscheinlichstes Szenario

„Es wäre gut, so früh wie möglich Klarheit zu haben, vor allem auch wegen meiner Familie“,so Rudy, für den es wichtig ist, dass er sich bei dem Verein wohlfühlt: „das ist hier der Fall“.Scheinbar hat sich der Mittelfeldspieler mit dem Gedanken eines langfristigen Verbleibs bei der TSG angefreundet. So spielt auch das Erreichen des Europapokals keine wesentliche Rolle bei der Entscheidung desFamilienvaters. „Ob wir Europapokal spielen oder nicht, das spielt bei meiner Entscheidung keine vorrangige Rolle“, betonte Rudy.Viel scheint einer langfristigen Rückkehr also nicht mehr im Wege zu stehen.

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Jakob ist seit Oktober 2019 Teil von Hoffenews und als Redakteur für die redaktionellen Inhalte von hoffenews.de sowie den Social-Media-Auftritt zuständig. Zudem ist er als freier Mitarbeiter der Sportredaktion der Rhein-Neckar-Zeitung tätig und begleitet als Blinden- und Fanradioreporter die Spiele des SV Sandhausen. Wer tagtäglich seine semi-lustigen Wortspiele und Einfälle verfolgen will, findet ihn auf Twitter unter @deruebeltaeter.

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Jakob Uebel
Jakob ist seit Oktober 2019 Teil von Hoffenews und als Redakteur für die redaktionellen Inhalte von hoffenews.de sowie den Social-Media-Auftritt zuständig. Zudem ist er als freier Mitarbeiter der Sportredaktion der Rhein-Neckar-Zeitung tätig und begleitet als Blinden- und Fanradioreporter die Spiele des SV Sandhausen. Wer tagtäglich seine semi-lustigen Wortspiele und Einfälle verfolgen will, findet ihn auf Twitter unter @deruebeltaeter.

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