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Olmo-Doppelpack reicht Leipzig zum Sieg

Zum Auftakt des 31. Spieltags empfing die TSG Hoffenheim am Freitagabend RB Leipzig. Für die Gastgeber war es das erste Spiel ohne Alfred Schreuder, dessen Vertrag unter der Woche mit sofortiger Wirkung aufgelöst wurde. Für ihn werden übergangsweise Marcel Rapp und Kai Herdling den Trainerstab der TSG ergänzen. Auf der Leipziger Bank wiederum nahm erwartungsgemäß Julian Nagelsmann seinen Platz ein, der erstmals seit seinem Wechsel nach Sinsheim zurückkehrte.

Bei der TSG standen im Vergleich zur letzten Bundesliga-Partie mit Kaderabek, Grillitsch und Geiger drei neue Spieler auf dem Platz. Sie ersetzten Nordtveit, Skov und Hübner. Auch Julian Nagelsmann nahm drei Veränderungen an seiner Mannschaft vor. So spielten Halstenberg, Sabitzer und Laimer statt Nkunku, Upamecano und Adams von Beginn an für die Bullen.

Doppelschlag RB statt Strafstoß Hoffenheim

Hoffenheim kam außerordentlich gut aus der Kabine. Nach nur fünf Minuten hatten die Gastgeber durch Baumgartner und Zuber bereits zwei sehr gute Abschlüsse. Kurz darauf gab Schiedsrichter Tobias Welz Elfmeter für Hoffenheim, nachdem Dabbur im Sechzehner von Gulacsi zu Fall gebracht wurde. Nach langer Überprüfung durch den VAR entschied der Referee jedoch auf Freistoß für RB, da dem Foul des RB-Schlussmannes ein Handspiel von Baumgartner vorausgegangen war.

Unmittelbar im Anschluss gingen die Leipziger dann sogar in Führung. Dani Olmo drang von rechts in den Strafraum ein, blieb mit etwas glück am Ball und spitzelte den Ball mit der Pike vorbei an Baumann zum eins zu null. Keine zwei Minuten später war es schließlich erneut Olmo, der nach kluger Kopf-Ablage von Sabitzer sogar einen Doppelpack für RB erzielte. Äußerst unglücklich für die TSG, die zuvor auf die Führung drängte und nach nicht einmal zehn Minuten einem zwei Tore Rückstand hinterherlaufen musste.

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TSG voll im Spiel, Werner verpasst Vorentscheidung

Auch nach dem Doppelschlag erarbeiteten sich die Hoffenheimer gute Torchancen, scheiterten jedoch an der eigenen Präzision oder an Peter Gulacsi. So köpfte Dabbur in der 27. Minute den Ball nach einer Ecke an die Latte und Baumgartner vergab aus kurzer Distanz frei vor Gulacsi. Die größte Chance ließ jedoch Timo Werner liegen, der in der 44. Minute allein auf Baumann zulief und die Kugel über das Tor schoss.

Auch im zweiten Durchgang waren die Gastgeber das bestimmende Team. Es fehlte lediglich an Zielstrebigkeit und Glück in den entscheidenden Aktionen. In der Schluss-Viertelstunde nahm Leipzig das Spielgeschehen nochmals etwas in die Hand du spielte sich noch mehrere gute Chancen heraus. Die beste Chance für RB hatte Nkunku, der mit einem sehenswerten Distanzschuss den Pfosten traf.

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Sieglos-Serie der TSG gegen Leipzig hält an

Am Ende feierte RB schließlich einen nicht unverdienten Auswärtssieg in Sinsheim und hat nun beste Chancen sich für die Königsklasse zu qualifizieren. Hoffenheim dagegen lässt alle drei Punkte im Kampf um Europa liegen und ist nun bereits seit fünf Spielen sieglos gegen RB.

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