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Hoffenheims Sebastian Rudy kritisiert S04-Bosse: „Schalke hat es verpasst, mich zu schützen“

Im vergangenen Sommer wechselte Sebastian Rudy nach einer enttäuschenden Saison beim FC Schalke 04 per Leihe zur TSG Hoffenheim. In einem Interview mit t-online.de erklärt der 29-Jährige nun, dass er in der Öffentlichkeit als Sündenbock dargestellt worden wäre und bemängelt fehlende Unterstützung der Schalker Verantwortlichen.

„Mir kam es mir definitiv so vor, als sei ich in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden. Auch wenn ich die Fehler immer erst bei mir selbst suche und sicher welche gemacht habe: Da hat Schalke es verpasst, mich als Spieler zu schützen“, sagte Rudy.

Vor Abgang: Schalke 04 gab Sebastian Rudy „ziemlich klare Signale“

Trotz des schweren ersten Jahres wollte der Nationalspieler unter dem neuen Trainer David Wagner einen neuen Anlauf wagen. Ein Abgang sei, wie er verriet, zunächst nicht geplant gewesen: „Ich hatte für mich eigentlich den Entschluss gefasst, in der neuen Saison auf Schalke Vollgas zu geben. Doch dann habe ich relativ schnell gemerkt, dass einige Dinge einfach nicht passen.“

Zudem habe es „ziemlich klare Signale gegeben“, dass er in der Planung der Königsblauen eine untergeordnete Rolle spielen würde. Infolge kehrte Rudy in den Kraichgau zurück, wo er bereits zwischen 2010 und 2017 unter Vertrag stand. Dort etablierte sich schnell als eine Säule im Spielsystem von Trainer Alfred Schreuder.

Sebastian Rudy: „Kann mir sehr gut vorstellen, über dieses Jahr hinaus weiter in Hoffenheim Fußball zu spielen.“

So stand er in 17 von 18 gespielten Partien in der Startformation und war dabei an vier Toren beteiligt. Über seinen Wechsel ist er deshalb weiterhin „sehr glücklich“ und auch ein Verbleib über das Leihende im Juni hinaus ist für Rudy eine Option.

Er betonte: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, auch über dieses Jahr hinaus weiter in Hoffenheim Fußball zu spielen.“ Die Chancen stehen dabei gut. So verfügt die TSG über eine Kaufoption in Höhe von sechs Millionen Euro.

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Louis ist seit August 2019 Teil von Hoffenews und als Redakteur für die redaktionellen Inhalte von hoffenews.de sowie den Social-Media-Auftritt zuständig. Neben seinem Studium schreibt er für die Onlineportale Goal und Spox. Zudem begleitet Louis als Blinden- und Fanradioreporter ehrenamtlich die Spiele des SV Sandhausen.

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Louis Loeser
Louis ist seit August 2019 Teil von Hoffenews und als Redakteur für die redaktionellen Inhalte von hoffenews.de sowie den Social-Media-Auftritt zuständig. Neben seinem Studium schreibt er für die Onlineportale Goal und Spox. Zudem begleitet Louis als Blinden- und Fanradioreporter ehrenamtlich die Spiele des SV Sandhausen.

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