Foto: THOMAS KIENZLE/AFP/ Getty Images
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Hoffenheim unterliegt der Hertha beim Re-Start

Mit 64 Tagen Verspätung und vor leeren Rängen nahm die TSG Hoffenheim im eigenen Stadion den Bundesliga-Spielbetrieb wieder auf. Nach fünf Spielen ohne Sieg bot sich für die Mannschaft von Trainer Alfred Schreuder also endlich die Chance wieder einen Bundesliga-Sieg zu feiern. Zu Gast war die Berliner Hertha, die mit ihrem neuen Cheftrainer Bruno Labbadia in den Kraichgau reisten.

Kaum Chancen und wenig Aufregung

Zum Wiederbeginn der Bundesliga musste 1899 mit Andrej Kramaric, Ishak Belfodil, Sargis Adamyan und Munas Dabbur allerdings auf gleich vier Angreifer verzichten und begann demnach mit Baumgartner, Bebou und Skov im Sturm. Die Hertha dagegen konnte –mit der Ausnahme von Innenverteidiger Karim Rekik – auf ihr gesamtes Personal zugreifen und startete unter anderem mit Ex-Hoffenheimer Vedad Ibisevic in die Partie.

In der ersten Hälfte waren beide Mannschaften zunächst primär auf Sicherheit aus. Die besseren Ansätze hatten jedoch zunächst die Gastgeber zu bieten, die bereits nach 28 Minuten zwei gute Chancen auf die Führung liegen ließen. Die beste Chance in den ersten 45 Minuten gehörte allerdings der Hertha: Fünf Minuten vor der Pause stand Cunha nach Zuspiel von Ibisevic frei vor Baumann, der durch gutes Torwart-Spiel den Einschlag verhinderte.

Vergab aus fünf Metern: Christoph Baumgartner (Foto: imago images)

Großchance Hoffenheim, Doppelschlag Hertha

In der 54. Minute vergab der zur Pause eingewechselte Beier leichtfertig die Riesenchance zur Hoffenheimer Führung. Und so war es in der 58. Minute schließlich die Hertha, die durch ein Eigentor von Akpoguma in Führung ging. Der Innenverteidiger hatte einen Schuss von Pekarik unglücklich ins eigene Tor abgefälscht. Nur zwei Minuten später klingelte es dann erneut im Kasten von Oliver Baumann, nachdem Ibisevic eine Flanke von links per Kopf ins Tor beförderte und den Doppelschlag perfekt machte.

 In der Folge war die TSG zwar bemüht, zurück ins Spiel zu finden, schaffte es aber nicht auf die Anzeigetafel. Dabei verpasste Florian Grillitsch aus etwa acht Metern den Anschlusstreffer. Das Glück eines Torerfolges war stattdessen ein drittes Mal der Hertha vorbehalten, die durch Matheus Cunha in der 75. Spielminute auf 0:3 stellten. Der Brasilianer hatte zunächst Akpoguma ausgespielt und dann aus spitzem Winkel von links den Treffer erzielt. Arne Maier traf für die Berliner in der 94. Minute nochmal den Pfosten. Erwähnenswert: In der 90. Minute tätigte TSG-Coach Schreuder erstmals einen vierten Wechsel in einem Bundesliga-Spiel.

Nehmen es mit den Abstandsregeln nicht so genau: Hertha BSC beim Torjubel (Foto: THOMAS KIENZLE/AFP via Getty Images)

Eine Serie reist, eine Serie setzt sich fort

Nachdem die TSG zuvor acht Pflichtspiele in Folge ungeschlagen gegen die Hertha war musste sich das Team von Alfred Schreuder also erstmals wieder den Berlinern geschlagen geben. Nächste Woche steht für Hertha BSC das Hauptstadt-Derby gegen Union Berlin an. Die TSG muss zum Tabellenletzten nach Paderborn und hat dort die Chance seine Negativserie von nun sechs Spielen ohne Sieg zu beenden

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