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Hoffenheim dank Bebou mitten im Rennen um Europa

Die TSG Hoffenheim ist wieder mitten im Rennen um die Europa League. Dank einem Treffer von Ihlas Bebou holten die Kraichgauer gegen den FSV Mainz 05 den zweiten Sieg innerhalb von vier Tagen. Dabei hielt die TSG zum ersten Mal seit dem 19. Spieltag den Kasten sauber.

Im Vergleich zum 3:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln musste Trainer Alfred Schreuder drei Wechsel vornehmen. Für den gesperrten Benjamin Hübner und den angeschlagenen Florian Grillitsch rückten Havard Nordtveit und Sebastian Rudy in die Startformation. Zudem feierte Melayro Bogarde zwei Tage nach seinem 18. Geburtstag sein Profidebüt für die TSG. Er ersetzte den verletzten Kaderabek. Mainz-Coach Beierlorzer stellte derweil nur auf einer Position um und brachte Fernandes für Kunde.

Zuber vergibt aus elf Metern

Die Partie erlebte einen zerfahrenen Beginn. Dabei tauchte die TSG erstmals in der siebten Minute durch einen Freistoß von Skov gefährlich vor dem Tor der 05er auf. Für die Mainzer sorgte im Gegenzug Mateta per Kopf für Gefahr (24.). Nur eine Minute später bot sich der TSG plötzlich die riesige Chance zur Führung. Christoph Baumgartner, der gegen Köln an allen drei Toren beteiligt gewesen war, tankte sich gut durch und konnte nur durch zwei Grätschen von Baku und Hack gestoppt werden. Schiedsrichter Stegemann blieb nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen, doch Zuber scheiterte mit einem schwachen Elfmeter an Torhüter Müller.

In der Folge traten vor allem die Mainzer offensiv in Erscheinung und hatten dabei gleich mehrere hochkarätige Chancen. So traf zunächst Quaison mit einem gefährlichen Freistoß den linken Innenpfosten, dann schlug Awoniyi freistehend am Fünfmeterraum über den Ball (40.). Kurz darauf war es auf Hoffenheimer Seite Skov, der nach einem schnellen Konter freistehend vor Müller das Tor knapp verfehlte.

Zuber scheitert vom Punkt am Mainzer Torwart Müller (Foto: Sascha Steinbach/Pool via Getty Images)

Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff dann die Führung für die TSG: Samssékou fand den für den angeschlagenen Bruun Larsen eingewechselten Bebou, der den Ball gegen zwei Mainzer Verteidiger sehenswert annahm und ins rechte Toreck schlenzte (43.). Somit ging die TSG mit einer 1:0-Führung in die Pause. Dabei zählte Schiedsrichter Stegemann nach 45 Minuten bereits sieben Gelbe Karten. Letztmals gab es in einer Bundesliga-Halbzeit bei der Partie zwischen dem HSV und Bayer Leverkusen im November 2014 so viele Verwarnungen.

Zur Pause nahmen die Trainer gleich fünf Änderungen vor. Bei den Mainzern kamen Öztunali, Onisiwo und Brosinski ins Spiel. TSG-Trainer Schreuder brachte derweil Bicakcic und Akpoguma für Zuber und den gelb-verwarnten Bogarde. Die Abwehrkette der Kraichgauer setzte sich somit aus vier gelernten Innenverteidigern zusammen. Entsprechend defensiv agierte die TSG nach Wiederanpfiff und ließ sich – wie bereits am Mittwoch gegen Köln – tief in die eigene Hälfte fallen.

(Foto: SASCHA STEINBACH/POOL/AFP via Getty Images)

Mainz kommt druckvoll aus der Kabine

So waren es die Mainzer die immer wieder im gegnerischen Strafraum in Erscheinung traten. Ein gefährlich abgefälschter Schuss von Fernandes verfehlte das Tor nur knapp (55.), dann konnte Niakhaté den Ball aus einem Meter Entfernung nicht kontrollieren (57.). Nur drei Minuten später traf Awoniyi zum vermeintlichen 1:1. Torhüter Baumann war jedoch zuvor von Onisiwo getroffen worden, weshalb Stegemann auf Offensivfoul entschied.

In der 68. Minute waren es erneut Awoniyi und Baumann, die im Fokus standen. Der Mainzer ließ sich im Strafraum vor der Kollision mit dem ohnehin zurückziehenden Baumann fallen und forderte anschließend einen Strafstoß. Schiedsrichter Stegemann wertete die Szene jedoch erneut zugunsten der TSG.

In der Schlussphase sorgte das Team von Alfred Schreuder zunehmend für Entlastung und ließ die Mainzer kaum noch zu Offensivaktionen kommen. Vor allem die Einwechslung des jungen Maximilian Beier sorgte für Schwung. So war es in der 75. Minute ein guter Fußreflex von Torwart Müller, der das 2:0 verhinderte. Auch Beiers zweite Chance auf die Entscheidung konnte der Mainzer Keeper kurz darauf vereiteln. In der vierminütigen Nachspielzeit warfen die Mainzer noch einmal alles nach vorne, eine klare Torchance bot sich jedoch nicht mehr.

Hoffenheim steht damit fünf Spieltage vor Schluss punktgleich mit dem Tabellensechsten aus Wolfsburg auf dem siebten Rang und kann weiter von Europa träumen. Die Mainzer trennt derweil nur ein Punkt vom Relegationsplatz.

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