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Geiger kontert Eggestein zur Punkteteilung

Drei Tage nach dem erfolgreichen Auftakt in der Europa League gegen Belgrad war die TSG am Sonntagabend bei Werder Bremen zu Gast. Nach zwei Pleiten in Folge im Ligabetrieb, setzte das Team von Sebastian Hoeneß alles daran, wieder einen Dreier einzufahren. Dabei mussten die Kraichgauer allerdings immer noch auf Andrej Kramaric verzichten, der sich genau wie Adams und Kaderabek weiter in Quarantäne befindet.

Neben dem Top-Torjäger fehlten zudem Benjamin Hübner (Kapselband), Ermin Bicakcic (Kreuzband), Kostas Stafylidis (Schulter), Havard Nordtveit (Trainingsrückstand nach Fußbruch) und der frische gebackene Vater Florian Grillitsch sowie Stammtorwart Oliver Baumann. Letzterer fiel kurzfristig aufgrund von Magenproblemen aus und wurde durch Pentke ersetzt. Dieser sah die Abwehrkette um Kevin Vogt vor sich, der sein Comeback als Spielführer der Hoffenheimer gab, nachdem er im vergangenen Jahr von seinem Amt zurücktrat.

Eggestein zum Bremer Blitzstart, Geiger mit der Antwort

Nach gerade einmal fünf Minuten ging der Gastgeber mit der ersten Offensivaktion des Spiels in Front. Gebre Selassie bediente den blank stehenden Eggestein von rechts. Dieser verwandelte den Ball per Direktabnahme ins Tor. Von diesem Treffer blieb die TSG allerdings unbeeindruckt und begann nach und nach ihr Offensivspiel aufzuziehen.

Zunächst fehlte dabei die Genauigkeit, doch mit der ersten gelungenen Aktion belohnte sich die Hoeneß-Elf für ihre Bemühungen. In der 22. Spielminute gelangte der Ball mit etwas Glück von Skov auf die rechte Seite zu Rudy, der den Ball nach innen gab. Dort war Geiger eingelaufen und drosch den Ball überlegt per Direktabnahme in den rechten Winkel. Daraufhin gewannen die Gäste zunehmend an Spielkontrolle, fanden aber nur selten die Lücke in der Bremer Defensive.

Während Ex-Hoffenheimer Bittencourt zwei Freistöße (40. und 45. Minute) aus aussichtsreicher Position vergab, trat die TSG in Form von Munas Dabbur kurz vor der Pause noch zweimal vor dem Bremer Tor in Erscheinung. Schoss der Israeli per Volley in der 43. Minute noch klar am Tor vorbei, scheiterte er in der Nachspielzeit der ersten Hälfte aus spitzem Winkel an Torhüter Pavlenka.

Mit dem ersten Bundesliga-Tor seit November 2017 zum Ausgleich: Dennis Geiger (Foto: imago images)

Hoffenheim bemüht, aber ohne Durchschlagskraft

In der zweiten Halbzeit versuchte die TSG nochmal eine Schippe draufzulegen und erhöhte ein wenig das Tempo. Auch wenn Bremen nur selten mit Kontern für Entlastung sorgen konnte, fehlte es den Gästen bis zuletzt an der Konsequenz in den entscheidenden Aktionen. Auch weil die Werderaner die meiste Zeit souverän und abgeklärt verteidigten. Die einzige nennenswerte Gelegenheit in Durchgang zwei hatte Robert Skov, der mit einem direkten Freistoß aus einer nahezu aussichtslosen Position die Latte traf.

Und so endete die Partie letztlich nicht ungerechtfertigt mit einem Unentschieden, mit dem die Bremer aufgrund der Spielanteile wohl einen Tick besser leben können als die Hoffenheimer. Die sind bereits in wenigen Tagen wieder International gefragt. So treffen die Kraichgauer am Donnerstag (18:55 Uhr,  in Belgien auf KAA Gent. Anschließend geht es montags in der Bundesliga gegen Union Berlin. Werder Bremen trifft bereits zwei Tage zuvor auf Eintracht Frankfurt.

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