Bild: Frederic Scheidemann/Getty Images
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Dreierpacker Kramaric macht den Auftaktsieg perfekt

Am ersten Spieltag der Bundesliga-Saison 2020/21 war die TSG Hoffenheim beim 1.FC Köln zu Gast. Eigentlich sollte die Partie vor Zuschauern stattfinden. Allerdings entschied sich die Stadt Köln in letzter Sekunde dagegen und so fand das 24. Duell der beiden Teams doch vor leeren Rängen statt. Beide Mannschaften hatten in der Vorwoche die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht und stellten ihre Mannschaften auf einigen Positionen um. So begannen für die Kölner Andersson, Bornauw, Höger und Duda für Drexler, Özcan, Schmitz und Meré. Sebastian Hoeneß schickte bei seinem Bundesliga-Debüt Adams, Dabbur und Samassékou für Bebou, Grillitsch und Posch ins Rennen. Die beiden letztgenannten standen aufgrund von Verletzungen nicht im Kader.

Hoffenheim überlegen, aber ineffizient

Hoffenheim erwischte den perfekten Start in die neue Saison. Nach nur drei Minuten gingen die Kraichgauer bereits in Führung, nachdem Kramaric einen katastrophalen Rückpass von „Effzeh“-Kapitän Hector durch die Beine von Horn im Tor versenkte. In der Folge hatten die Gastgeber kaum etwas zu melden gegen starke Hoffenheimer, die nach 20 Minuten bereits beste Chancen hatten, um die Führung auszubauen. Sowohl Kramaric als auch Kaderabek scheiterten jedoch an guten Paraden des Kölner Schlussmannes. So kam es, wie es kommen musste und Köln erzielte in der 22. Minute in Person von Andersson den Ausgleich. Nach einer Flanke von links stand der Neuzugang plötzlich ganz allein vor Oliver Baumann und überwand den Torwart per Kopf. Am Spielgeschehen änderte der Treffer jedoch wenig. Hoffenheim blieb die bessere Mannschaft und belohnte sich noch vor der Pause mit der erneuten Führung. Nach Video-Review erkannte der Schiedsrichter ein strafwürdiges Foul von Czichos an Baumgartner. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kramaric sicher.

Nimmt die Kölner Einladung an: Andrej Kramaric bringt die TSG in Front (Bild: Frederic Scheidemann/Getty Images)

Kramaric kontert Drexler spät

Nach der Halbzeit war Köln besser im Spiel. Die Geißböcke konnten sich zu Beginn des zweiten Durchgangs zwar vielversprechende Chancen herausspielen, Hochkaräter blieben allerdings aus. Und so fand Hoffenheim wieder in die Spur und schien die Partie im Griff zu haben. Dann läutete der Gastgeber jedoch die Schlussoffensive ein und hätte in der 80. Minute durch Duda bereits zum Ausgleich kommen können. Diesen konnten die Kölner dann in der 86. Minute bejubeln. Nach einem Freistoß konnte Baumann einen Andersson-Kopfball gerade noch an den Innenpfosten lenken. Gegen den anschließenden Abstauber von Drexler war der Hoffenheimer Pokalheld aber machtlos. Der Ausgleich für Köln war durchaus verdient. Hoffenheims Kramaric wollte indes aber keine Punkte am Rhein lassen und erzielte in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach Vorlage von Gacinovic aus 15 Metern den Siegtreffer für die TSG.

Drexler erzielt das zwischenzeitliche 2:2 (Bild: Frederic Scheidemann/Getty Images)

Neuer Rekord für Hoffenheims Nummer 27

Damit markierte er nicht nur den Lucky Punch für die TSG sondern auch seinen Dreierpack. Dadurch sicherte sich Hoffenheims Lebensversicherung einen beeindruckenden Rekord. Seit Beginn der dertaillierten Datenaufzeichnung erzielte kein Bundesliga-Spieler neun Pflichtspieltore in Folge. Der bisherige Rekord stammte von Mario Gomez und lag bei sieben Toren ohne Unterbrechung für den VfL Wolfsburg. Nächste Woche wird der Kroate versuchen seine Serie fortzusetzen, wenn der FC Bayern die Reise in den Kraichgau antritt. Köln trifft derweil auf den Aufsteigster aus Bielefeld.

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